Where do I begin; Nicho and John; Twilight with a trace; The Islands; 4 Gouachen von , in .

Der suggestive Klang (Soundtrack aus dem Film: Lovestory), die Videobilder, die einzelnen fotografischen und gemalten Eindrücke und die stoffliche Qualität der Inszenierung fließen in der Ausstellung zusammen zu einer persönlichen Erzählung. Der Verarbeitung eines Traumas, einer Trauerarbeit. Moshekwa Langa´ Kunst ist weniger geprägt von konzeptionellen Fragen westlicher Kunst heute als von dem Verlangen, seine Lebensumstände zum Ausdruck zu bringen – unter Einsatz vielfältiger, heute gebräuchlicher Medien. Er bezeichnet sich selbst als „inside-outsider“, als jemand, der seine Kultur aus innerer Anschauung als auch von außen betrachtet. Hängen geblieben zwischen seinem selbst auferlegten Exil und der Liebe zu seiner Herkunft hat er einen Doppelblick entwickelt und im Bestreben diesen zu dokumentieren und darzustellen, ist er zum sensiblen Poeten geworden, der seine Gedanken in kleine Gesten verdichtet und dabei auch in die Farbtöpfe langt und offenbar die „richtigen“ Farben findet, um Oberlichter auf seine „inneren“ Bilder zu setzen. Der sinnliche Reichtum, nach dem wir uns sehnen, ist ein Teil von uns selbst.

Courtesy: Galerie Mikael Andersen, Berlin