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Johannes Wald ist Konzeptkünstler, der sich danach sehnt, Bildhauer zu sein. Im Zentrum seiner Arbeit steht der skulpturale Prozess. Und so zeigen sich in der Ausstellung eine Liegende noch im Rohzustand des feuchten Tons (täglich zu gießen), verlorene Formen, nur ihre Hülle nach zu ahnen. Zapfenförmige, von einer Trichterform ausgehende Stangen, in Bronze gegossen, deuten auf den handwerklichen Prozess beim Bronzeguss hin – es handelt sich um Abgüsse von Gusskanälen, über die gewöhnlich das flüssige Metall in die Form geleitet wird – während die Titel Gemütslage und Reflexion des Bildhauers anspielen: Ahnung/Einfall/Anhäufung/Betrachtung/Zweifel/Vertrauen/Hingabe

Courtesy:Konrad Fischer Galerie, Berlin