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Das Oktogon der Galerie von J.P. Kleihues, über einen Steg mit dem Hauptgebäude verbunden, bietet mit seinem unteren, fensterlosen Stockwerk ein ungewöhn­liches architektonisches Ambiente für Tobias Rehbergers Installation „Infections“. 34 verschieden geformte „Lampen“ hängen in etwa bestimmter Anordnung in unterschiedlicher Höhe von der Decke, teils dichter gebündelt, teils in lockerer Formation. Eine seltsam feierliche Stimmung macht sich breit, die trotz der energetischen Aufladung Ruhe bewahrt. Sphärische Gebilde aus Draht und Klettband, energetische Linien im Raum, die auf den umlaufenden Wänden geheimnis­volle Schattenfiguren zeichnen. Es ist, als wenn die einzelnen „Lampen“ in personifizierter Gestalt her­vor­treten, als wenn man eine Porträtgalerie abschreitet.