Gian 1:5 von , in .

Karin Sander vermisst den menschlichen Körper mit modernster 3D Technologie und bildet ihn im Maßstab 1:5 skulptural ab. In der Ausstellung ein Kind: „Gian“ als Junge und als Mädchen gekleidet in überdimensionalen Designerklamotten, unter anderen von Martin Margiela und Raf Simons. Geht es Karin Sander bei ihrem sachlichen Zugriff um den heutigen Jugendwahn oder Labelkids? Steckt dahinter eine Ambivalenz gegenüber der Mode, die sie mit den Designern teilt? Mit Martin Margiela und Raf Simons u. a. zitiert sie Modeschöpfer, für die das Kleidermachen, weit mehr als Mode, konzeptionelles Anliegen ist.