Farbiges Schattennetz von , in .

Sonne, Natur, Flimmernde Sommerhitze, Halbschatten unter lichten Blättern. Ein Spiel mit Farben, Licht und Schatten. Ein dünnes Netz, durchsichtig aber nicht unsichtbar wie die Falle der Spinne. Eine doppelt gegensinnig gekrümmte Fläche im Raum – an vier Punkten gespannt. Eine Minimal-Fläche – die kleinste mögliche Fläche zwischen gegebenen Rändern. Das Netz „findet“ selbstständig seine Form – ein physikalischer Formfindungs-Prozess. Luftdurchlässige Maschen, Minimierung von Windlasten und Verformungen. Möglichst wenig Material, leicht, flexibel, mobil, einfach und schnell zu montieren, klein zusammenlegbar. Jeder Netz-Faden und jedes Band wirft einen eigenen leichten Schatten. Jedes der 128 nahtlosen farbigen Bänder gleicher Länge beginnt in der unteren Ecke.

Das gewählte Verzweigungsprinzip ähnelt natürlichen Wachstumsvorgängen. Die Verzweigungs-Winkel betragen etwa 120° – wie auch in Minimal-Wege-Netzen. Eine Studie wie Fasern und Farben sich überlagern, bündeln, vermischen und wieder vereinzeln.