Der Gedanke der Freiheit im Wandel der Zeiten von , in .

Die Inszenierung der als Ordoliberalismus bekannten Freiburger Schule zeigt eine Art Raum im Raum Situation, um auch den Zeitraum vor 1945 zu beleuchten und damit die Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime aufzudecken. In engem Austausch zwischen Kirchenvertretern und Staatswissenschaftlern/Ökonomen (sogenannten Freiburger Kreis) sind die Grundlagen entwickelt worden, die nach dem Krieg von Walter Eucken, Franz Böhm u. a. und ihren Schülern Leonhard Micksch, Ernst-Joachim Mestmäcker u. a., die Nachkriegsordnung der Sozialen Marktwirtschaft entscheidend geprägt haben. Die freiheitlichen Vor­denker waren sich darüber im Klaren, dass es weiterer Anstrengungen bedarf, um einerseits die errungene Freiheit vor ihrer erneuten Vermachtung zu schützen und um sie, andererseits, auf weitere Bereiche des Gesellschaftsleben auszudehnen.